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Rückblick -
 VW T4 Transporter


 

 

 

 

 

 

Rückblick  -  Mein guter alter VW T4 . . .        

Hier einige Daten zum Fahrzeug:
Bj. 10/94, Fünfzylinder Saugdiesel, 2,5l Hubraum, 78 PS, kurzer Radstand
LKW-Zulassung (z.Zt. 290,- DM Steuern), 3 Sitze (Fahrersitz+ Beifahrer-Doppelsitzbank),

Das Fahrzeug wurde von mir 1997 mit Kilometerstand 82.000 als geschlossener Kastenwagen erworben. Die Trennwand habe ich bis auf halbe Höhe gekürzt (nicht ganz entfernt, um im Winter die Wärme der Fußheizung nicht völlig einzubüßen!). Der gesamte "Kasten" ist mit Isolierwolle gedämmt und mit einer Dampfsperre versehen worden. Die ursprüngliche Innenraumverkleidung aus Pappe habe ich mit hellgrauem, textilen Fußbodenbelag bezogen.

Der dem Fahrzeugboden-Aufbau besteht aus einer wasserfest beschichteten, 22mm starken Spanplatte. Als Bodenbelag dient eine selbst zugeschnittene, handelsübliche "Schmutz- fangmatte" (wird oft in gewerblichen Verkaufsräumen, auch Außenbereichen verwendet).
Diese besteht aus einem wasserundurchlässigen, stabilen Gummiboden mit einer schmutz- und feichtigkeitsunempfindlichen Textiloberfläche. Der Bodenbelag läßt sich auch nach grober Verschmutzung leicht wieder reinigen.

In die Schiebetür habe ich ein Ausstellfenster (Marke: Seitz S4) mit den Maßen 1000 x 450 mm eingebaut. Das Fenster besitzt ein integriertes Verdunklungs-/Insektenschutz-Rollo. 

Die Radkästen wurden zur Verringerung des Fahrgeräusches mit Schaummatten verkleidet. (Die sehen allerdings teilweise etwas mitgenommen aus, da unsere Katze allzu gern ihre Krallen daran ausprobiert, sorry)

Im Bereich des hinteren, linken Hecks wurde ein, ebenfalls mit Textilbelag verkleidetes, Gepäckregal eingebaut, das zum Beladen nur durch die linke Hecktür zugänglich ist. Das hat den Vorteil, dass man Gepäckstücke verstauen kann, ohne sie ständig vom Wohnbereich aus im Sichtfeld zu haben (Wasserkanister, Reisetaschen, Grill etc.). Das Regal läßt sich mit wenigen Handgriffen herausnehmen, wenn man die gesamte Ladefläche des Fahrzeugs nutzen möchte.

Etwas später habe ich dann eine extra leise Standheizung der Fa. Eberspächer nachrüsten lassen. Die Heizung arbeitet mit Dieselkraftstoff aus dem regulären Fahrzeugtank. Die Heizleistung beträgt 2400 Watt, das reicht aus, um bei Minusgraden das Fahrzeug innerhalb von 15 Minuten auf Wohnzimmer-Temperatur zu bringen und die Fahrzeugscheiben abzutauen.

Eigentlich sollte mein T4 noch eine kombinierte Sitz-/Schlafgelegenheit erhalten. Dafür steht bereits seit längerer Zeit eine ausgediente Küchen-Eßecke in der Garage. Die Sitzbänke müssen nur neu gepolstert und bezogen und anschließend auf ein passendes Maß gebracht werden. 
Leider habe ich nie die Zeit dafür gefunden. Außerdem hat mich immer der Gedanke geärgert, daß ich diese Sitzplätze nicht für den Fahrbetrieb hätte nutzen können.
Also wurde immer auf der Iso-Matte genächtigt und zum Speisen ein klappbarer Campingtisch + Stühle genutzt. Das war die einfachste Lösung und bot außerdem noch genügend Platz, um auf Urlausreise die Fahräder im Fahrzeug-Innenraum zu transportieren.

Schließich hatte mein T4 knapp 223000 km auf dem Tacho stehen, nicht zuletzt durch meine tägliche Nutzung des Fahrzeuges für den Weg zur Arbeit. Das Fahrzeug lief stets zuverlässig und hat mich nie im Stich gelassen. Sicher, mit seinen 78 PS war es kein "Rennpferd", aber der Motor ist sehr laufruhig und durchzugsstark auch im unteren Drehzahlbereich. Der Verbrauch liegt bei normaler Fahrweise um 7,5 l / 100 km.
Alle Verschleißteile waren zwischenzeitlich erneuert worden. 

Inzwischen gehören Frau und Kind zu meinem Leben. Dadurch ist uns mein mehr oder weniger als 2-Personen-Freizeitmobil gedachter T4 zu klein geworden. Eigentlich wollte ich den T4 noch 2-3 Jahre fahren, aber Camping mit Kleinkind und Kinderwagen stellt doch etwas höhere Ansprüche an ein Freizeit-Fahrzeug. Deshalb musste mein guter alter T4 einem LT28 weichen . . .

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